December 9, 2009Überfordertes Kind – Geschädigter in BeweispflichtFiled under: Verkehrsicherheit — admin @ 10:51 amn-tv berichtet aktuell über eine neue Entscheidung des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe und bezieht sich in dem Artikel auf einen Bereicht der Fachzeitschrift “BGH-Report“. Laut “BGH-Report” gehen die Gerichte bei Unfällen mit Kindern unter zehn Jahren automatisch davon aus, dass dass das Kind mit der Situation überfordert war. Der Geschädigte in der Beweispflicht, wenn er der Meinung ist, dass das Kind nicht überfordert ist. Denn bei einem Unfall sei das immer zu vermuten. Nur wenn der Geschädigte das Gegenteil beweisen könne, bleibe er nicht auf seinem Schaden sitzen (Az.: VI ZR 310/08). In dem Fall klagte ein Fahrzeughalter gegen ein achtjähriges Mädchen. Das Kind war mit seinem Fahrrad gegen den ordnungsgemäß auf einem Parkplatz abgestellten Wagen des Mannes gestoßen. Der Kläger wollte den dabei entstandenen Schaden von rund 900 Euro ersetzt haben: Das Mädchen habe nicht nachgewiesen, durch die Situation überfordert gewesen zu sein. Die Bundesrichter entschieden aber, das Kind müsse nur beweisen, dass es zum Zeitpunkt des Unfalls noch keine zehn Jahre alt war. Dann dürften die Gerichte bis zum Beweis des Gegenteils davon ausgehen, dass das Kind überfordert war. Comments (0)December 3, 2009N-tv: Faltrad wird zum TrendmobilFiled under: Radsport — admin @ 4:27 pmWie n-tv berichtet entwickelt sich im Fahhradbereich gerade ein neuer Trend: das Faltrad. n-tv: “Falträder gelten in europäischen Metropolen als zeitgemäßes Fortbewegungsmittel. Mit ihren Ahnen haben sie glücklicherweise kaum mehr etwas gemein.” “In Deutschland haben 99,9 Prozent der Menschen noch nie etwas von einem Faltrad gehört”, meint Henning Voss, der mit seiner Firma Voss Spezialrad die Falträder der britischen Marke Brompton importiert. Vor allem in den europäischen Metropolen wachse das Interesse am Faltrad aber stark: “Allein in London wurden in diesem Jahr schon 7000 Brompton-Fahrräder verkauft.” Dort sei ein Faltrad nicht irgendein Gefährt. Gefahren werde es vielmehr von “jungen urbanen Menschen” als “Mobilitätslücken-Schließer”. Ein Klapprad wird also genutzt, um auf dem Weg zur Arbeit die Distanz zwischen der Bahn-Haltestelle und dem Büro flott zurücklegen zu können. Es gibt mittlerweile zahlreiche Marken und Modelle von Brompton über Moulton, von Riese und Müller bis Bike Friday – und dazu ähnlich viele Philosophien rund um das Falten. “Einige Hersteller setzen vor allem auf das schnelle Zusammenfalten”, erläutert Carsten Schabacher. Ein entsprechend konstruiertes Rad lässt sich dann in wenigen Sekunden zusammen- und wieder auseinanderfalten – was sich besonderes für Pendler eignet, die schnell in eine Bahn einsteigen wollen. Oder auch dann, wenn auf dem Weg mal eine Treppe zu überwinden ist. Den ganzen Artikel finden sie hier. Comments (0) |
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